Sehenswürdigkeiten in Serbien



Der Binnenstaat Serbien liegt inmitten der Balkanhalbinsel. Serbien ist reich an unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten, die über das ganze Land verteilt zu finden sind. In der Hauptstadt Belgrad ist besonders die Festung Kalemegdan aus dem 18. Jahrhundert sehenswert. Die Parkanlage des Kalemegdan teilt sich in die Anlagen den kleinen und des großen Kalemegdans. Von dieser Festung ist ein wunderbarer Ausblick auf die Mündung des Flusses Save in die Donau und die große Kriegsinsel möglich, die mittlerweile ein Naturschutzgebiet ist.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Belgrad sind das Grab des türkischen Großwesirs Damid Ali Pasa, die orthodoxe Kathedrale, die Barjakmoschee, das barocke Prinz-Eugen-Tor, das Nationalmuseum, das Ethnographische Museum, das Museum für Moderne Kunst und das Freskenmuseum.
Das Königliche Schloss auf dem Dedinje befindet sich auf dem Hügel Dedinjes in Belgrad. In dem Komplex Schlosses ist auch die Kapelle des Heiligen Apostel Andreas, die mit dem Königsschloss mit einer Kolonnade verbunden ist, gelegen. Heute befindet in diesem imposanten Bauwerk aus weißem Marmor ein öffentliches Museum. Lediglich die Räume im ersten Stock stehen den Erben der königlichen Familie zur Verfügung.
In Novi Sad, der zweitgrößten Stadt von Serbien gibt es ebenfalls einige Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Die Petrovaradin Festung gilt als Wahrzeichen dieser Stadt. Die Festung ist auf einem Hügel rechtsseitige eines Flusses gelegen. Dieses für den Balkan wichtige Bollwerk wurde im Jahr 1692 bis 1780 erbaut. Die imposante Festung hat etwa 16 Kilometer lange unterirdische Gänge auf vier verschiedenen Ebenen, die teilweise bis an die Donau führen. Von der Anhöhe der Petrovaradin Festung gibt es einen wunderbaren Ausblick auf die gesamte Umgebung.

Im Südwesten von Serbien liegt die kleine Stadt Novi Pazar unweit zu der Grenze vom Kosovo entfernt. Die Stadt liegt in einem Talkessel ist vollständig von Bergen umringt. Das Stadtbild von Novi Pazar ist bestimmt von zahlreichen Moscheen und Minaretten. In der Nähe dieser kleinen Stadt liegen einige mittelalterliche Kirchen und Klöster. Darunter auch die Petrova crkva. Die Peterskirche stammt aus dem 9. Jahrhundert und ist die best erhaltene und älteste Kirche in Serbien. Das mittelalterliche Kloster Sopocani ist ein serbisch-orthodoxes Kloster und ist etwa 16 Kilometer min Novi Pazar entfernt auf einem Berg gelegen. Beide Bauten wurden in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Zu einer der wohl größten Touristenattraktionen in Serbien gehört der Nationalpark Derdap. Hier findet der Besucher die größte Flussklippenlandschaft in ganz Europa. Dieser Nationalpark zieht sich die Donau entlang bis hin zu der rumänischen Grenze. Ein großer Teil des Nationalparks ist ein Naturreservat. Hier sind eine artenreiche Flora und Fauna sowie archäologische Funde und historische Monumente, Festungen und Klosteranlagen vorzufinden. In diesem Nationalpark ist auch das Eiserne Tor, als größte Schlucht und der Djerdapsee, der größte See von Serbien zu finden. Besonders beeindruckend in diesem Park sind die gewaltigen Schluchten und Pässe




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