Sehenswürdigkeiten in Rumänien
Der Tourismus in Rumänien nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Somit entwickelt sich Rumänien zunehmend als Reiseland, das neben einer umwerfenden Natur auch zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten und naturräumliche Attraktionen zu bieten hat.
In Rumänien gibt es viele Schlösser und Paläste, die an die verschiedenen Epochen und Kulturen des Landes erinnern. Das Schlosses Peles galt als Sommerresidenz der königlichen Familie in Rumänien. Das Schloss wurde im Laufe der Zeit immer mehr ausgebaut und verschönert. Dieses schöne Schloss in den Karpaten ist heute von innen und von außen ein wahres Schmuckstück. Das Schloss ist von sieben Terrassen umgeben und einige der 160 Räume können heute wieder besichtigt werden. Im Schlossmuseum wird eine Sammlung von Skulpturen, alten Waffen, Mobiliar und anderen dekorativen Gegenständen aus dem 15. bis zum 19. Jahrhundert ausgestellt. Rund um das Schloss ist eine schöne Garten- und Parklandschaft. Das Schloss gehört sicherlich zu einer der nennenswerten Sehenswürdigkeiten in Rumänien.
Eine weitere Sommerresidenz des rumänischen Königshauses war das Schloss Peles, das im Jungendstil errichtet worden ist. Das Schloss befindet sich in einer malerischen und gebirgigen Landschaft etwa 5 Kilometer von der Stadt Sinaia entfernt. Das Schloss verfügt über 160 Räume und ist inmitten einer wunderschönen Parkanlage gelegen. Mittlerweile kann das Schlossmuseum an einigen Tagen in der Woche von Touristen besichtigt werden.
Das Schloss Törzburg, das weltweit auch Draculas Schloss genannt, gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Rumänien, die Jahr für Jahr zahlreiche Besucher anzieht. Der Legende nach soll Dracula dieses Schloss bewohnt haben obwohl hierfür keine nachhaltigen Beweise vorliegen. Das Schloss liegt etwa nur 30 Kilometer von Kronstadt entfernt und ist von einer schönen Parkanlage umgeben. Im Jahre 2007 wurde das Schloss an die Erben der ursprünglichen Besitzer aus der Habsburger Familie zurückgegeben. Besichtungen von Teilen des Schlosses sind für Besucher möglich.
Da das Land Rumänien auch ein sehr gläubiges Land ist, findet der Besucher auch viele, in der Hauptsache rumänisch-orthodoxe Kirchen und Klöster, die teilweise schon sehr alt und daher besonders sehenswert sind. Je nach Region sind die Kirchen und Klöster unterschiedlich in der Bauart, in der Art der verwendeten Materialien sowie der Verzierungen. So findet der Besucher in dem Gebiet um Maramures und stellenweise auch in der Region um Siebenbürgen zahlreiche Holzkirchen, die als Wahrzeichen dieser Region gelten. In fast jedem Dorf ist eine solche Holzkirche anzutreffen. Viele hunderte von Jahren war es den Einwohnern nur gestattet, Kirchen aus Holz zu errichten. Heute noch die Gegend von Maramures bekannt für ihre handwerkliche Holzverarbeitung und die Urtümlichkeit der Ortschaften, in den sich die Bewohner noch ihre alten Sitten und Gebräuche bewahrt haben. Hier findet der Besucher neben einer noch unverfälschten Natur das traditionelle Rumänien vor.
Zu den naturräumlichen Attraktionen von Rumänien gehören neben den Karpaten die Schlammvulkane von Berca in der Region Buzau. Das Gebiet der Schlammvulkane ist ein Naturreservat. Die Schlammvulkane haben ihren Ursprung durch Gaseruptionen in der Erde, die Schlamm und Wasser an die Erdoberfläche ausstoßen. An der Erdoberfläche erkaltet der Schlamm aus Schwefel und Salzwasser und bildet so kleine kegelförmige Vulkane.