Weitere Sehenswürdigkeiten in Warschau
Neben den Sehenswürdigkeiten in Warschaus Altstadt, den vielen schönen Bauwerken und den interessanten Museen, kann die Stadt Warschau ihren Besuchern jedoch noch weitere Sehenswürdigkeiten bieten, von denen Ihnen auf dieser Seite noch einige vorgestellt werden.
So kann man Warschau Urlaubern nur empfehlen, sich nach Möglichkeit u.a. auch noch die folgenden Sehenswürdigkeiten Warschaus zu betrachten:
"Plac Bankowy"Der Bankenplatz ist von vielen interessanten Gebäuden umgeben, so daß man diesen Warschauer Platz nach Möglichkeit einmal aufsuchen sollte. So kann man im Westen des Platzes eine sehr schönes klassizistisches Gebäude bewundern, indem ehemals die Börse ihren Sitz hatte, auf der anderen Seite kann man verglaste Wolkenkratzer bestaunen u.v.m.
"Plac Zbawiciela"Der Platz "Plac Zbawiciela" gilt neben dem Altstadtmarkt als einer der schönsten Plätze in Warschau. Rund um den "Plac Zbawiciela" findet man ebenfalls einige interessante Bauten, wie zum Beispiel einige Sandsteinbauten mit großen Arkaden, in denen sich im übrigen einige gemütliche Gaststätten befinden.
Die MarienstatuenIn vielen Hinterhöfen der Warschauer Straße "ilica Tragowa" findet man sogenannte "Marienstatuen", welche die zumeist streng gläubigen Bewohner dort plazieren und geradezu liebevoll pflegen. Anhand dieser Statuen kann man einen Einblick gewinnen, wie wichtig der Glaube und die "Mutter Gottes" für viele Warschauer Bürger ist, deshalb sollte man durchaus einmal einen Bummel durch die "ilica Tragowa" machen und sich die Statuen anschauen.
Die Ghetto DenkmälerIm ehemaligem Warschauer Ghetto wurden zeitweise mehr als eine halbe Millionen Juden durch die Nazis eingepfercht und wurden in gewissen Zeitabständen im Rahmen von Liquidierungsaktionen zum Vernichtungslager nach "Treblinka" verbracht, wo sie hingerichtet wurden. Im April 1943 gab es dann einen Aufstand und die Nazis wurden mit Schüssen empfangen, als es eine weitere dieser Liquidierungsaktionen geben sollte. Die Widerstandskämpfer waren zwar ohne Chance gegen die Übermacht der Nazis, dennoch dauerten die Kämpfe fast einen Monat lang, wobei kaum Menschen, die zu diesem Zeitpunkt noch im Ghetto lebten, diese Kämpfe überlebten.
Den Helden dieses Aufstandes wurde ein Denkmal gesetzt, das direkt neben einem anderem, bereits zuvor aufgestelltem, Gedenkstein für die ermordeten Juden plaziert wurde.
An diesen "Ghetto Denkmälern" kniete im Jahre 1970 der damalige Bundeskanzler "Willy Brandt" nieder. Diese Geste des "Willy Brandt" ging seiner Zeit um die ganze Welt und wurde selber zu einem Teil der deutsch-polnischen Geschichte.