Der Bregenzerwald bietet sich optimal für einen Urlaub am Bodensee an



Der Bregenzerwald, in Deutschland auch Bregenzer Wald geschrieben, umfasst eine Urlaubsregion in Österreich, welche südlich der Stadt Bregenz am Bodensee liegt. Die Stadt Bregenz gehört nicht zu dieser Urlaubsregion, sie ist auf Grund ihrer Lage am Bodensee aber ein beliebtes Ziel für einen Tagesausflug während der Ferien im Bregenzerland.

Der Bregenzerwald ist bei Urlaubern aus Deutschland in erster Linie als Ziel für den Wintersporturlaub beliebt. Sowohl für Abfahrten als auch für den Ski-Langlauf bestehen im Bregenzerwald ideale Bedingungen.

Der Sommerurlaub im Bregenzerwald ist ebenfalls reizvoll, da die Berglandschaft der Alpen sehr schöne Voraussetzungen zum Bergwandern bietet. Während der Monate Mai bis Oktober erhalten Gäste, welche mindestens drei Übernachtungen buchen, eine kostenlose Bregenzerwaldcard. Diese berechtigt sowohl zur unentgeltlichen Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel einschließlich der Bergbahnen als auch zum freien Eintritt in die Freibäder.

Die Käsestraße Bregenzerwald ist eine gemeinsame Vermarktung von Milcherzeugnissen durch die einheimischen Landwirte. Der in der Region produzierte Käse zeichnet sich durch einen vollmundigen Geschmack aus und ist als Spezialität sehr zu empfehlen.

Die Bregenzerwaldbahn verband bis zum Jahr 1980 Bregenz mit Bezau, heute verkehrt eine Museumsbahn auf dem kurzen Streckenabschnitt zwischen Schwarzenbach und dem traditionellen Endbahnhof der Strecke. Die Fahrt mit der Dampfeisenbahn gehört zu den schönsten Erlebnissen während der Ferien im Bregenzerwald.

Den Hauptort des Bregenzer Waldes bildet die Gemeinde Bezau mit etwas weniger als 2000 Einwohnern. Das örtliche Heimatmuseum ist in einem typischen Bregenzerwaldhaus untergebracht, ein solches vereinigte in einer baulichen Einheit das menschliche Wohnen, die Viehhaltung und das Aufbewahren von Vorräten. Dabei können die einzelnen Teile in getrennten Bauten untergebracht sein, sie stehen jedoch nahe beieinander und weisen die gleiche Fassade auf. In einem traditionellen Bregenzerwaldhaus ist die Küche in den Flur integriert, ein weiteres Kennzeichen stellt der Schopf dar. Ein solcher kann als Vorgänger des Wintergartens angesehen werden. Als Dachform ist bei einem Bregenzerwaldhaus immer ein Satteldach zu finden.

Die Pfarrkirche St. Jodok in Bezau wurde zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts als Neubau für ein aus dem fünfzehnten Jahrhundert stammendes gotisches Gotteshaus errichtet. Der Hauptaltar stammt ebenso wie die Seitenaltäre aus dem siebzehnten Jahrhundert, alle Altäre wurden aus der alten in die neue Kirche überführt. Ergänzt werden sie durch eine nach dem Neubau entstandene Figur des Patrons der Kirche sowie eine moderne Pietà. Besonders schön in der Bezauer Kirche sind Wandmalereien einheimischer Künstler aus dem Jahr 1925. Am Höhlenpark in Bezau-Kriechere wurde ein Naturlehrpfad angelegt, welcher über die einheimische Pflanzenwelt informiert. Als Höhlenpark wird im Bregenzerwald eine Ansammlung großer Felsbrocken bezeichnet. Ein sehr großer Felsbrocken in Kriechere bietet ausreichend Platz für einen Aussichtspavillon.





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