Sehenswürdigkeiten in Montenegro
Die Republik Montenegro ist an der südöstlichen Küste der Adria gelegen. Dieser Balkanstaat, der nach seiner Unabhängigkeit im Jahre 2006 lebt in der Hauptsache vom Tourismus. Denn der unbestritten größte Anziehungspunkt in Montenegro ist die Adriaküste. Sehenswert ist für die Besucher dieser jungen Republik auch das Landesinnere, wo eine reichhaltige Natur und Ruhe zu finden ist.
Podgorica ist die Hauptstadt von Montenegro und hieß bis zur Unabhängigkeit Titograd. Die Metropole ist die meisten Urlauber hauptsächlich ein Verkehrsknotenpunkt. Besondere Sehenswürdigkeiten gibt es in dieser Stadt kaum zu betrachten. Denn lohnt es sich, bei einem Besuch von Podgorica den Uhrturm Sahat Kula, die Georgs Kirche aus dem 10. Jahrhundert, die alte Brücke sowie die Zitadelle zu besichtigen. Ebenfalls sehenswert ist die serbisch orthodoxe Auferstehungskirche, die von vier goldenen Kreuzen gekrönt wird.
Etwas außerhalb von Podgorica, in etwa 30 Kilometer Entfernung, liegt ein Kloster auf einer 900 Meter hohen Anhöhe in einem großen Felsspalt. Das Kloster stammt aus dem Jahr 1656nd ist eine Attraktion für zahlreiche Pilger. Das Kloster mit dem Namen Ostrog ist eines der bedeutendsten Klöster in der serbisch-orthodoxen Kirche.
Ein Anziehungspunkt für viele Besucher des Landes ist Herceg Novi, ein größerer Ferienort an der Adria ganz in der Nähe der Grenze zu Kroatien. Besonders beliebt ist hier die Topla Bucht, die durch Berge geschützt ist. Als Sehenswürdigkeit des Ortes gilt die venezianische Festung am Hafen, der malerische Marktplatz mit dem Brunnen und einem Uhrturm. In Herceg Novi befinden sich einige Festungen. Die Festung Spanjola ist etwa 150 Meter über dem Meeresspiegel gelegen und ist mit vier Rundtürmen ausgestattet. Gegenüber dieser Festung liegt die Festung Kanli Kula. Um zu der Festung Spanjola zu gelangen, muss der Besucher einen Fußweg von einer halben Stunde einplanen. Dafür wird der Besucher aber auch mit einer wunderbaren Aussicht über die gesamte Bucht entschädigt. Die zweitgrößte Festung von Kanli Kula dient heute, ebenso wie die Festung Fortemare als Bühne für Feilichtveranstaltungen bei den Sommerfestspielen.
Eine weitere Touristenattraktion in Montenegro ist der Kurort Igalo, der ca. 10 Kilometer von der Grenze zu Bosnien Heregowina entfernt liegt. Dieser Kurort am Eingang der Bucht von Kotor ist bei den Kurgästen besonders interessant wegen seines radioaktiven Meeresschlamms. Auf dem Grund des Schlammbades von Igalo ist ein modernes medizinisches Centrum errichtet worden, das für seine Heilung von rheumatischen Erkrankungen sehr bekannt ist.
Montenegro schaut auf eine bewegte kulturelle Vergangenheit zurück. Viele Orte in Montenegro legen Zeugnis einer interessanten Geschichte ab. Risan ist ein Ort in der Bucht von Kotor. Dort befindet sich ein bedeutendes Mosaik aus dem zweiten Jahrhundert mit der Darstellung des Gottes Hypnos.
Auf dem Skutarisee, dem größten See der Balkanhalbinsel, der im Grenzgebiet zwischen Albanien und Montenegro liegt. Montenegro gehören zwei Drittel der Fläche. Auf dem See befinden sich zahlreiche Klöster und Kirchen aus dem 14 und 15. Jahrhundert. Die Anzahl der Inseln auf dem Skutarisee beträgt etwa 50 Inseln. Einige dieser Inseln können mit dem Boot besichtigt werden und zählen ohne Fragen zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Montenegro.