Die französische Küche



Die französische Küche hat einen ausgezeichneten Ruf auf der ganzen Welt. Sie ist bis heute noch unübertroffen und gilt als Kunst des Kochens. Sie prägte vor allem den Kochstil des europäischen Adels. Der Ausdruck Haute Cuisine entstand im 19. Jahrhundert, In Frankreich gibt es natürlich verschiedene Regionalküchen, sie basieren auf unterschiedliche Zutaten.

Viele Gerichte wurden von der französischen Küche in andere internationale Küchen übernommen. So stammt beispielsweise die Mayonnaise, die Remoulade oder die Sauce Bernaise aus dieser Küche. Ein Symbol der Franzosen ist das Baguette, welches in verschiedenen Größen angeboten wird und zu jedem Essen in Frankreich gereicht wird. Typisch für ein Essen im Nordwesten Frankreichs sind Kalbfleisch und an den Küstenabschnitten natürlich Fisch- und Meeresfrüchte. Ein Camembert und das typische Getränk Calvados dürfen hierbei nicht fehlen.

Im Perigord dürfen auf der Speisekarte die Enten- und Gänsestopfleber, sowie die Trüffel nicht fehlen. Eine mediterrane Küche findet man im Süden Frankreichs. Im Hinterland hingegen wird eher die deftige Küche, mit Eintöpfen bevorzugt. In der Provence ist Gemüse in Form von Paprika, Tomaten oder Auberginen mit viel Olivenöl und Kräutern der Provence bekannt.

Ebenso die Bouillabaisse, ein Fischeintopf der aus Marseille stammt. Huhn- und Schweinefleichgerichte werden vorzugsweise in der Region um Lyon zubereitet. IN der Bourgogne werden die Charolais Rinder gezüchtet. Hier findet man neben pikanten Rindfleichgerichten auch Weinbergschnecken. Schmoreintöpfe, Sauerkraut und Kartoffelgerichte kocht man gerne im Elsass.

In der großen Küche von Frankreich werden immer mehrere Gänge serviert. Es beginnt mit einer Vorspeise, Suppe, Zwischengang, Hauptmenü, Dessert und Käse, Dazu werden passende Rot- oder Weißweine mit Wasser gereicht. Als Aperitif ein Pastis oder zum krönenden Abschluss einen Cognac.





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