Durch den Eintritt in die Europäische Union ist Estland bei Touristen aus Westeuropa deutlich mehr in den Fokus geraten. Immer mehr Urlauber nutzen die interessanten Reisemöglichkeiten die dieses nordeuropäische Land zu bieten hat. Vor allem die Vielzahl an historischen Sehenswürdigkeiten in Estland ist mehr als beeindruckend und bietet genügend Ausflugsziel, sodass es während eines Urlaubs in Estland auf keinen Fall langweilig wird.
Wichtigste Stadt und kulturelles Zentrum des Landes ist die Hauptstadt Tallinn. Die Altstadt von Tallinn gehört zu den UNESCO Weltkulturerben und sollte während eines Aufenthaltes in Estland unbedingt besucht werden. Vor allem die zu großen teilen noch sehr gut erhaltenden Festungsmauern sind äußerst imposant. Ebenfalls sehr sehenswert sind die Altstädte von Tartu und die der Hafenstadt Pärnu.
Ganz im Kontrast zum städtischen Leben stehen die weiten und unberührten naturräumlichen Flächen in Estland. Hier kommen Naturfreunde voll und ganz auf ihre Kosten. Aktivitäten wie Wandern oder Angeln stehen hier ganz hoch im Kurs. Bei Touren in den ausgedehnten Waldflächen von Estland, sollte vor allem in den warmen Sommermonaten auf Zecken geachtet werden. Sehr reizvoll sind die estnischen Regionen entlang der Küste. Breite Sandstrände, Klippen und verträumte Küstenstädte finden sich entlang der gesamten Küstenlinie. Sehr beeindruckend sind auch die Wasserfälle bei er Stadt Keila-Joa die ein recht beliebtes Zwischenziel für Touristen auf einer Rundreise durch Estland darstellen.
Verteilt über das gesamte Staatsgebiet finden sich noch Burgen des Deutschen Orden, der während des Mittelalters eine entscheide Rolle in dieser nordeuropäischen Region spielte. Zum Teil sind die Burgen zerfallen, zum Teil stehen diese historischen Monumente aber auch für Besichtigungen zur Verfügung und befinden sich in einem guten baulichen Zustand
Eine weitere recht bekannte Sehenswürdigkeit in Estland stell der Struve-Bogen da, welche mit drei Messpunkten auf dem estischen Staatsgebiet vorhanden ist. Dieser Borgen diente während des 19. Jahrhunderts zur Erdvermessung und weißt eine Länge von mehr als 3.000 km auf.