Dänische Inseln sind immer eine Reise wert!
Eigentlich besteht Dänemark ja zu einem großen Teil aus Inseln! Aber die beliebtesten Inseln Dänemarks - aus der Sicht der Touristen - sind doch sicherlich die kleineren unter ihnen, also beispielsweise Römö. Und wer sich entschieden hat, auf einer der beliebten dänischen Inseln Urlaub zu machen, möchte sicher ganz ins "skandinavische" Lebensgefühl eintauchen. Die beste Möglichkeit dazu bieten die Ferienhäuser auf dänischen Inseln, die in vielen Fällen wirklich so typisch skandinavisch aussehen: aus Holz gebaut, rot gestrichen, mit leuchtend weißen Fensterrahmen ... Es ist auch eine Preisfrage! In den Ferienhäusern können teilweise bis zu acht Personen wohnen, so dass Gruppen, Cliquen oder größere Familien darin ihren Urlaub recht preiswert verbringen können. Auch Ferienwohnungen stehen auf den dänischen Inseln in großer Zahl zur Verfügung. Hier sind drei Beispiele - stellvertretend für Dänemarks Inseln: Bornholm, Römö, Fanö:
Bornholm: ideal für einen abwechslungsreichen Familienurlaub
Bornholm liegt in der Ostsee, südlich der schwedischen Küste. Es ist mit Fähren (z.B. von Rügen aus) oder per Flugzeug zu erreichen. Die Insel mit ihrer abwechslungsreichen Hügellandschaft (Laubwälder, Heide) ist ideal für Radtouren. Mit dem Rad lassen sich alle Naturschönheiten der Insel erreichen, wie z.B. der Wasserfall "Döndalfald" oder die seltsamen Klippen, die den Namen "Jons Kapel" tragen. Über weite Strecken sind die Ufer Bornholms felsig, aber auch Sandstrände sind zu finden, und zwar im Südosten. Sollte das Wetter einmal nicht recht mitspielen, könnte ein Besuch im Schmetterlingspark ("Sommerfuglepark") auf das Ferienprogramm gesetzt werden. Besonders Kinder werden von der tropischen Welt in Glashäusern begeistert sein. In den Häusern leben unzählige Schmetterlinge und exotische Pflanzen. Auch im Joboland können Familien einen unterhaltsamen Tag verbringen. Der Vergnügungspark besteht aus Spaßbad und Tierpark mit Streichelzoo.
Römö: Naturerlebnisse im Wattenmeer
Die Nordseeinsel Römö ist die nördliche Nachbarinsel von Sylt. Fähren verkehren zwischen den beiden Inseln. Aber inzwischen besitzt auch Römö - wie Sylt - eine Zufahrt vom Festland aus, den Römödamm. Praktisch die ganze Westküste der Insel besteht aus breitem, sauberem Sandstrand! Hier können die verschiedensten Wasser- und Strandsportarten ausgeübt werden, also Schwimmen, Surfen, Beachvolleyball, aber auch Ungewöhnliches wie Strandsegeln oder Kitebuggy-Fahren. Reiten durch die Dünenlandschaft ist auch beliebt. Naturfreunde werden sich sicher für die Wattenmeerausstellung im "Naturcenter Tönnisgard" interessieren. Im Naturcenter können geführte Wattwanderungen gebucht werden. Die Bewohner von Römö waren früher im Walfang beschäftigt. Ein Zaun aus Walknochen in der Gemeinde Juvre legt davon noch Zeugnis ab.
Fanö: für Individualisten und Bernsteinsucher
Die Nordseeinsel Fanö steht ein bisschen im Schatten von Römö; sie ist weiter nördlich gelegen und kleiner, jedoch landschaftlich mindestens genauso reizvoll! Die Fähre vom Festland (Esbjerg) braucht nur wenige Minuten nach Nordby, der wichtigsten Gemeinde auf Fanö. Ebenso wie Römö besitzt Fanö schöne Sandstrände. Die Wahrscheinlichkeit, an den Stränden der Westküste Bernstein zu finden, ist hier viel größer als auf den anderen dänischen Nordseeinseln! Sehenswert ist die Sönderho-Kirche auf Fanö. In dieser schlichten Kirche, die keinen Kirchturm besitzt, sind innen 15 Schiffsmodelle an der Decke aufgehängt! Touristenattraktionen sind auch das Fanö-Museum in Nordby, das über Geschichte und Volkskunst informiert, und die Windmühle von Sönderho.